Nachhaltigkeitsbericht 2017
Wir übernehmen Verantwortung

Interview mit dem Finanzvorstand
Dr. Hans Heribert Bäsch

>> Herr Dr. Bäsch, was macht init aus Ihrer Sicht zu einem nachhaltigen Unternehmen?

Da ist sicherlich zuallererst einmal das Geschäftsfeld zu nennen, in dem init agiert: Unser Ziel ist es, den ÖPNV zu stärken und damit gleichzeitig den Individualverkehr zu reduzieren. Da alle unsere Produkte und Dienstleistung genau darauf abzielen, kann man unsere Geschäftstätigkeit mit gutem Recht als nachhaltig betrachten. Ich bin überzeugt: Mobilität ist eine der ganz großen Herausforderungen unserer Zeit. Und dazu leistet init einen sehr positiven Beitrag.

>> Welchen übergeordneten Beitrag kann init jetzt und in Zukunft leisten, um CO2-Emissionen zu senken, den ÖPNV attraktiver zu machen und ihn damit als entscheidenden Akteur der  Verkehrswende voranzubringen?

Zunächst einmal gilt es in Zeiten eines gestiegenen Kostendrucks, die Effizienz und die Wettbewerbsfähigkeit der Verkehrsunternehmen zu stärken. Und dabei unterstützen wir unsere Kunden mit unserem Produktportfolio seit vielen Jahren verlässlich und effektiv. Noch einen Schritt weiter gehen wir mit einer Plattform, die in der Lage ist, das Fahrverhalten im Hinblick auf eine möglichst ressourcenschonende Fahrweise zu analysieren, um Kraftstoff zu sparen und die Lebensdauer des Fahrzeugs zu erhöhen. Keinesfalls Zukunftsmusik ist ein vollständig emissionsfreier öffentlicher Nahverkehr. Bei init jedenfalls wird intensiv daran gearbeitet, alle Voraussetzungen für den Umstieg auf Elektromobilität zu schaffen – von Planung und Disposition bis hin zum Lade- und Depotmanagement.

Dies alles zeigt, wie breit init aufgestellt ist, um gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen die Weichen für die Mobilität der Zukunft zu stellen.

>> init engagiert sich sehr für die Belegschaft. Welche Projekte und Maßnahmen in diesem Bereich finden Sie besonders erwähnenswert?

Bei diesem Thema denken die meisten vermutlich zuerst an finanzielle Zuwendungen, und tatsächlich schafft init mit zahlreichen freiwilligen Leistungen besonders attraktive Arbeitsbedingungen. Außerdem werden regelmäßige, kostenfreie Sportkurse, aber auch gemeinsame Skiausflüge oder Firmenläufe angeboten. init ist also ein Unternehmen, das im besten Sinne in Bewegung ist. Auch Weiterbildung wird gewünscht und gefördert: beispielsweise durch Sprachkurse oder durch das umfangreiche Schulungsprogramm, das die Einarbeitung neuer Mitarbeiter ganz wesentlich erleichtert.

Und auch über die init-Belegschaft hinaus sehen wir uns in einer sozialen Verantwortung und engagieren uns daher in zahlreichen regionalen und internationalen karitativen Projekten.

>> Welche langfristige Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt init zukünftig in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales?

Dr. Bäsch: Bereits seit Jahren durchdringt das Streben nach Nachhaltigkeit alle Bereiche der init-Unternehmensführung, und der Erfolg gibt uns recht. Diesen Weg möchten wir in Zukunft weiter ausbauen. Für die Unternehmensentwicklung bedeutet das, dass wir sel bstverständlich weiteres Wachstum anstreben. Dies aber langfristig und partnerschaftlich gemeinsam mit unseren Kunden, um für beide Seiten Mehrwert zu schaffen. Unsere Mission ist es, Seite an Seite mit den Verkehrsunternehmen im Sinne einer umweltfreundlichen Mobilität zu agieren und dem öffentlichen Nahverkehr mit innovativen Produkten und Services zu einem echten Durchbruch zu verhelfen.